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Stadt Göttingen

Farbe bekennen: Gemäldeausstellung beim Mittagstisch St. Michael

Gemäldeausstellung beim Mittagstisch St. Michael

Ausstellung der Künstlerinnen Eveline Etzien und Waltraut Vaupel bringt von Januar bis April satte Farben in die Räume des Göttinger Mittagstisches St. Michael

Unter dem Titel „Farbe bekennen. Sichtweisen in Acryl, Öl und Aquarell“ schmücken ab dem 11. Januar 2013 starke Bilder die Räumlichkeiten des Mittagstischs St. Michael in Göttingen: Die Northeimer Künstlerinnen Eveline Etzien und Waltraut Vaupel präsentieren in der Turmstraße 5 eine Auswahl ihrer farbintensiven Werke. Die Vernissage findet am Freitag, 25. Januar 2013 um 18 Uhr statt.

Es ist ein ungewöhnlicher Ort für eine Ausstellung: In den Räumen des Mittagstischs der katholischen Citykirche Sankt Michael erhalten täglich rund 60 Bedürftige, Obdachlose und Drogenabhängige für einen geringen  Betrag ein warmes Mittagessen.
 „Seit zwei Jahren laden wir regelmäßig Künstlerinnen und Künstler ein, ihre Werke bei uns auszustellen“, so Ralf Reinke, Leiter des  Mittagstisches. „Die Ausstellungen tragen nicht nur zu einer angenehmen  Atmosphäre für uns und unsere Gäste bei, sondern öffnen auch die Türen des 
Mittagstischs für ein anderes Publikum. Immer ist dabei der Mittagstisch ein Ort der Begegnung.“
Für die Zeit vom 11. Januar bis zum 30. April konnte der Mittagstisch die Northeimer Künstlerinnen Eveline Etzien und Waltraut Vaupel für eine Ausstellung gewinnen. Die Malerinnen bilden seit 2005 die ATELIERGEMEINSCHAFT Alte Poststraße · Northeim.

Farbstarke Acryl-, Öl- und Aquarellbilder auf Leinwand und Papier

Unter dem Titel „Farbe bekennen. Sichtweisen in Acryl, Öl und Aquarell“ präsentieren Etzien und Vaupel einen Auszug aus ihrer Arbeit der vergangenen Jahre. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden landschaftliche Betrachtungen, doch auch Stillleben und figürliche  Darstellungen sind Teil des vielseitigen Portfolios der beiden Malerinnen.
„Mit unseren Bildern möchten wir unsere Sichtweise ausdrücken und Anregungen für neue Perspektiven auf eigentlich bereits bekannte Dinge geben“, erklären Etzien und Vaupel.  Neben farbintensiven, satten Pinselstrichen auf Leinwand und Papier nutzen die Künstlerinnen dafür auch unterschiedliche Spachteltechniken. Dabei kommt es den Malerinnen auf die experimentelle Auseinandersetzung mit Farben und Formen an.
Der Titel der Ausstellung „Farbe bekennen“ gilt dabei gleich im doppelten Sinne, da er sowohl das künstlerische Anliegen der Malerinnen, als auch ihren Respekt für die Einrichtung des Mittagstisches und seine Gäste zum Ausdruck bringen möchte.
Eveline Etzien und Waltraut Vaupel: „Wir sind davon überzeugt, dass der Mittagstisch ein Ort ist, an dem Kunst, soziales Engagement und Menschlichkeit eine wunderbare Partnerschaft bilden, die ein Gewinn für alle sein kann.“

Vernissage und mehrmonatige Ausstellung

Bei der Vernissage zur Ausstellung am Freitag, 25. Januar 2013, 18 Uhr, versteigern die Künstlerinnen daher eines ihrer Bilder. Der Erlös kommt im vollen Umfang dem Mittagstisch zugute.

Der kirchliche Koordinator des Mittagstisches St. Michael, Eberhard Walter, der Leiter der Einrichtung, Ralf Reinke und die ehrenamtliche Mitarbeiterin, Juliane Meyer, werden in die Ausstellung einführen.

Musikalisch wird der Abend von „The Street Doves“ untermalt. Das Göttinger Kreativ-Trio, das über langjährige Erfahrung mit Gospel und Soul verfügt, wird feinsten Süd-Staaten-Gospel präsentieren.
Dabei gilt: „Eine Stimme wie Mahalia Jackson, einzigartige Gitarren-Riffs und jede Menge eigene Songs!“

Die Bilder der ATELIERGEMEINSCHAFT Alte Poststraße werden vom 11. Januar – 30. April 2013 in den Räumen des Mittagstisch St. Michael ausgestellt. Interessierte Besucher haben die Möglichkeit, die Ausstellung während der täglichen Öffnungszeiten von 12 bis 13.30 Uhr zu besuchen. Jederzeit können auch individuelle Termine für die Besichtigung der Ausstellung vereinbart werden,
Telefon: 0551 – 54 79 540, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Weitere Informationen auf der Website der Citykirche St. Michael unter: www.samiki.de > Menschen > Gremien & Gruppen > Mittagstisch.


Hintergrund: Ateliergemeinschaft „Alte Poststraße“

Schon immer haben sich Eveline Etzien aus Northeim und Waltraut Vaupel aus Moringen mit Farben, Formen, Licht und künstlerischer Gestaltung beschäftigt. Was einst mit dem Kunstunterricht in der Schule begann und später durch mehrere künstlerische Fortbildungen und Malreisen vertieft wurde, ist heute die große Leidenschaft der beiden Frauen, die seit 2002 eng befreundet sind.

2005 gründeten Etzien und Vaupel die ATELIERGEMEINSCHAFT Alte Poststraße · Northeim. Als Autodidaktinnen fühlen sich die Künstlerinnen keinem bestimmten Malstil verpflichtet. Jedes Bild ist Freude am Gestalten, die Auseinandersetzung mit Themen, Farben und Materialien. Bevorzugt arbeiten beide Malerinnen dabei mit Acrylfarben. Seit 2006 sind ihre Werke regelmäßig in regionalen und überregionalen Ausstellungen vertreten.

Haben Sie Fragen zu diesem Artikel?
Bitte wenden Sie sich an den Ausstellungskoordinator:

Eberhard Vaupel
Dorfstraße 13
37186 Moringen
Tel. 05554 – 8307
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Stadt Göttingen weist unter folgendem Link auf die Veranstaltung hin:

http://www.goettingen.de/magazin/artikel.php?artikel=11252&type=&menuid=620&topmenu=637
 



Für Menschenrechte-auch in der Adventszeit: Appelle der Gesellschaft für bedrohte Völker



Newsletter der Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen

Mit diesem Newsletter lassen wir ein bewegtes Jahr 2012 ausklingen. Ob für die Menschen im Nordkaukasus, Roma-Familien im Kosovo, für Tibeter oder Tuareg, mandäische oder syrische Flüchtlinge, verfolgte Rohingya oder festgenommene Papua-Aktivisten, ob für Hatip Dicle oder Leonard Peltier - Sie haben mit uns Ihre Stimme erhoben für Angehörige von ethnischen und religiösen Minderheiten, für Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

So kurz vor Weihnachten möchten wir Sie noch einmal bitten, aktiv zu werden: Protestieren Sie mit uns gegen den Export deutscher Panzer an Saudi-Arabien. Appellieren Sie an Außenminister Guido Westerwelle, sich dafür einzusetzen, dass die Türkei ihre Grenze zu Syrien für Hilfslieferungen öffnet. Und auch die indigenen Gemeinschaften Russlands brauchen unsere Unterstützung, weil ihre wichtigste Organisation mit einem Betätigungsverbot belegt wurde.

Bitte nehmen Sie an unseren Online-Kampagnen teil und rufen Sie wichtige politische Vertreter auf, sich für ein friedlicheres Miteinander einzusetzen!

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2013 wünscht Ihnen

Ihr GfbV-Team


Saudi-Arabien: Kein Waffenexport!    

Das Interesse Saudi-Arabiens an deutschen Panzern spaltet hierzulande die Gemüter. Während Bundeskanzlerin Angela Merkel öffentlich Waffenexporte in das Königreich rechtfertigte (http://gfbv.de/pressemit.php?id=3319), zeigen sich Opposition und Menschenrechtsorganisationen entsetzt. Mit einem weiteren Verkauf von Waffen an Saudi-Arabien muss sich die Bundesregierung vorwerfen lassen, Gewalt zu schüren und Menschenrechtsverletzungen zu billigen. Ein Staat, der Menschenrechte mit Füßen tritt und vielerorts Gewalt und Extremismus fördert, darf von Deutschland nicht hochgerüstet werden.

Bitte appellieren Sie an den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Philipp Rösler, keine neuen Rüstungsgüter an Saudi-Arabien zu liefern!


Türkei: Grenze öffnen!

Durch den Krieg ist in Syrien die Infrastruktur zusammengebrochen. Die Bevölkerung leidet unter Lebensmittelknappheit. Die Menschen sind darauf angewiesen, dass die Versorgung vom Ausland aus organisiert wird. Doch Hilfsgüter erreichen Syrien kaum, da die türkische Regierung die Grenzen – vor allem in den von Kurden besiedelten Gebieten – aus politischen Gründen geschlossen hält.

Bitte wenden Sie sich an Bundesaußenminister Guido Westerwelle und fordern Sie ihn auf, sich bei der türkischen Regierung für eine Öffnung der Grenzübergänge zu Syrien für Hilfsgüter und Grenzhandel einzusetzen!


Russland: Indigene unterstützen!    

RAIPON, der Dachverband der indigenen Völker Russlands, braucht unsere Unterstützung. Aufgrund eines Beschlusses des Justizministeriums in Moskau muss RAIPON seine Tätigkeit für sechs Monate einstellen. Dies ist ein enormer Schlag für die indigene Bevölkerung Russlands. RAIPON ist sowohl innerhalb Russlands als auch international ihr wichtigstes Sprachrohr. Die Organisation ist ständiges Mitglied des Arktischen Rates und Mitglied der Ständigen UN-Arbeitsgruppe für Indigene Belange.

Bitte unterstützen Sie den Appell RAIPONs und senden Sie eine E-Mail an den russischen Präsidenten Wladimir Putin!


GfbV in Kürze:

10. Dezember - Tag der Menschenrechte

Bosnien: Empörung über Demonstrationsverbot in Prijedor

Peru/Kolumbien: Nein zum Freihandelsabkommen

Weltweit: Solidarität mit Tibet / Solidarity with Tibet

Neue Publikationen

Im November veröffentlichte die GfbV zwei neue Publikationen, die sich mit der Menschenrechtslage im Nordkaukasus auseinandersetzen. Das Leben dort ist seit 17 Jahren von Gewalt, Willkür, Angst und Armut geprägt.

Den aktuellen Menschenrechtsreport zu Dagestan, Tschetschenien und Inguschetien sowie das Memorandum zur Geschichte und Identität der Tscherkessen finden Sie auf unserer Homepage!


Wasser ist Leben

Wasser ist Leben lautet das Thema des neuen Bildkalenders „Lebenszeichen 2013“ der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Ob im arktischen Eismeer oder im tropischen Regenwald, in ausgedörrter Savanne, an den Ufern gewaltiger Ströme oder auf kleinen Inseln in hoher See – welch facettenreiche Rolle das Wasser für den Menschen spielen kann, zeigt der Kalender eindrucksvoll auf qualitativ hochwertigen, großformatigen Bildern. Die farbenprächtigen und stimmungsvollen Motive fangen Szenen aus ganz unterschiedlichen Kulturen rund um den Globus ein.

Zusätzlich zu den schönen Bildern erklären Experten auf den Rückseiten der Monatsblätter die Bedeutung des Wassers für die jeweilige Gemeinschaft. Für die einen ist es kostbares Lebenselixier, für die anderen Bedrohung. Oft spielt Wasser in der Religion, in Ritualen und Mythen eine wichtige Rolle. Es kann heilende, aber auch zerstörerische Kräfte entfalten oder tröstende Unendlichkeit bedeuten, der Lebende die Asche ihrer Toten anvertrauen.

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Vernissage "Balance" beim Göttinger Mittagstisch


Vernissage "Balance" beim Göttinger Mittagstisch


Hier ist ein erstes Feedback des Gastgebers von meiner Vernissage zur Ausstellung "Balance" am Freitag, 21. September in der Turmstrasse.

http://www.bistum-hildesheim.de/bho/dcms/sites/bistum/pfarreien/goemichael/nachrichten.html?f_action=show&f_newsitem_id=15811

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal für den wunderbaren Abend bei den Gastgebern, vor allem dem Leiter des Mittagstisches Ralf Reinke und den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, bei Herrn Walter und Pater Hösl, bei den Göttinger Straßentauben, den "Street Doves", die Gospels von ihrer neuesten CD "Tribute to Mahalia Jackson" vortrugen, bei allen kunstinteressierten Göttingern, allen Förderern des Mittagstisches und meinen Freunden, die aus Brilon, Hannover und München angereist waren.

Ganz besonders habe ich mich über den Besuch, die Wertschätzung und die Geschenke einiger Mittagtisch-Gäste gefreut, habe ich doch gerade für sie diese 14 Bilder ausgesucht. Ich wünsche mir nichts lieber, als dass die Bilder Einzug in ihre Herzen halten und dass sie ihnen ein wenig Seelennahrung in ihrer schwierigen Erdenzeit sein können.

Auf meiner Webseite werde ich in den nächsten Tagen meine persönlichen Eindrücke schildern und in Bildern festhalten. Aufrichtigen Dank an die hinter den Kulissen und hinter den Erscheinungen wirkenden universalen Kräfte, die auf wunderbare Weise die Menschen zu den Bildern führen!

Die Bilder hängen bis Anfang 2013 im Mittagstisch und können auch käuflich erworben werden - mit 30 % Erlös für den Mittagstisch.

Farbenfrohe Grüße Sundra Kanigowski

www.sundra.eu

Wie schön, dass Du da warst, sagt das tageschance-team!!! Wir freuen uns, Euch bald Deine schönen Bilder, die Musik, die Gäste und die schöne Atmosphäre der Vernissage in einem weiteren Film über den Göttinger MittagstischFilm zeigen zu können. Rubrik natürlich: "Stadt Göttingen"!