Gute Nachrichten, um die Welt neu zu sehen

Pflanzen und Tiere

Wenn Bäume sprechen könnten - Baumweisheiten


Wir von der tageschance können uns sehr gut vorstellen, dass es Spaß macht, dieses Buch zu lesen, deshalb der Tip. Apropos: Wann habt Ihr Euren letzten Baum umarmt?

Buchneuerscheinung: Wenn Bäume sprechen könnten - Baumweisheiten

(Berlin) Das Buch „Wenn Bäume sprechen könnten“ - Baumweisheiten ist soeben bei Pax et Bonum in Berlin erschienen.

Über das Buch:    Bäume schenken dem Menschen den Frühling. Sie bringen Hoffnung und den ewigen Kreislauf der Natur. Sinnsuchende brauchen Ideen und dabei kann ein Baum durchaus als Lehrmeister dienen. Zuletzt fördert dieses Buch einfach die Liebe zur Natur.

Über den Autor:     Ines Nandi studierte in Bonn Anglistik und Romanistik für das Lehramt am Gymnasium, Arbeitete an einer Universitätsklinik. Fing bereits als Kind an zu schreiben. Im Herbst 1997 schrieb sie ihren ersten Roman „Zeiten-Sprung“. Zurzeit arbeitet die Autorin an einer Fortsetzung der Baum-Botschaften (Arbeitstitel: „Heilwissen der Bäume“). In ihrer Freizeit bastelt die Autorin Handpuppen. Das Buch erscheint in der Edition Pax et Bonum, dem neuen Verlag für Natur und Leben. Mehr zu diesem Titel und seinen Vorgängern erfahren Sie online unter

www.pax-et-bonum.net .

„ Wenn Bäume sprechen könnten“ umfasst 208 Seiten und ist zum Preis von 14,90 Euro erhältlich,

ISBN 978-3-943650-39-6, und ist überall im Buchhandel erhältlich. „Wenn Bäume sprechen könnten“ gibt es auch als E-Books im Format epub ISBN 978-3-943650-40-2 und bei Amazon für das Kindle ISBN 978-3-943650-41-9 für 6,99 Euro im Internetbuchhandel. Alle Ausgaben können Sie auch direkt über unseren Verlagsshop online erwerben. Der Presse stellen wir gerne Rezensionsexemplare zur Verfügung. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! http://www.pax-et-bonum.net/ http://www.autorenhilfe.com/ http://gewinn-ein-buch.info/ Berlin im Januar 2012




Wo wehrhaftes Großwild einfach freigelassen wird

In einem privaten Wald im Rothaargebirge wird eine Herde Wisente ausgewildert. Das wehrhafte Großwild gehörte einst zur Fauna des deutschen Waldes. Dieses Projekt ist in Mitteleuropa einzigartig.

Hier geht's zum Bericht

Quelle: Die Welt

Greenpeace und Misereor gewinnen Einspruch gegen Tierzuchtpatent

Greenpeace-News:

Greenpeace und Misereor gewinnen Einspruch gegen Tierzuchtpatent

10.08.2012,
veröffentlicht von
Beate Steffens

In einer Einspruchsverhandlung am Europäischen Patentamt in Den Haag ist heute ein Patent auf die Zucht von Tieren widerrufen worden. Greenpeace und Misereor hatten Einspruch gegen das Patent EP 1506316 erhoben, weil in Europa Verfahren zur konventionellen Zucht von Pflanzen und Tieren nicht patentiert werden dürfen. Zudem bezweifeln die Einsprechenden, dass das Patent überhaupt erfinderisch ist. Das Europäische Patentamt gab den Organisationen jetzt in entscheidenden Punkten recht.

Das Patent auf Methoden zur Verbesserung der Ausbeute in der konventionellen Tierzucht (EP 1506316) wurde am 16.1.2008 für Züchter aus Kanada erteilt. In diesem Patent geht es um die Nutzung natürlicher Erbanlagen, die bereits bekannt sind und die mit der Zunahme der Tiere während der Mast und der Fetteinlagerung in Verbindung stehen. Darin werden insbesondere Rinder und Schweine genannt. Die Tiere sollen je nach Veranlagung und Bedarf miteinander gekreuzt werden.

Dabei soll an den Tieren zunächst eine Art Gen-Diagnose durchgeführt werden. Die Tiere werden dann je nach Ergebnis in Untergruppen eingeteilt. Ein Verfahren, das bereits vor der Patentanmeldung bekannt war und keine erfinderische Leistung aufweist. Deswegen kritisieren die Einsprechenden, dass es sich hier nur um eine einfache Geschäftsidee und nicht um eine technische Erfindung handle.

Dabei wird sogar die natürliche Paarung der in Gruppen eingeteilten Tiere beansprucht: "Verfahren (... ), dass man potenzielles männliches Elternvieh und potenzielles weibliches Elternvieh der gleichen Art (...) zusammenbringt, um die Propagierung von Nachkommenschaft zu ermöglichen." Das Patent versucht nichts anderes, als die normale Fortpflanzung im Rahmen von bestimmten Tierzuchtverfahren zu monopolisieren.

Das Patent hätte auf alle möglichen Tierarten und Tierrassen angewendet werden und so den Weg für weitreichende Monopole in der Tierzucht ebnen können. "Die heutige Entscheidung ist ein wichtiger Erfolg für Landwirte, Züchter und Verbraucher. Aber das Europäische Patentamt hat längst nicht alle Hintertürchen geschlossen, durch die Pflanzen und Tiere zu Erfindungen der Konzerne gemacht werden", kritisiert Christoph Then, Patentberater von Greenpeace, das Europäische Patentamt trotz dieser Entscheidung. "In den letzten Jahren wurde hier alles schon mal patentiert - von der normalen Tomate bis zum genmanipulierten Fisch. Ein wirklicher Kurswechsel ist nicht zu erwarten."

Sowohl der Deutsche Bundestag als auch das Europäische Parlament haben in den letzten Monaten einen Stopp der Patente bei Tier- und Pflanzenzucht gefordert. Bislang ist völlig offen, ob das Europäische Patentamt dieser Aufforderung Folge leisten wird. Auch die deutsche Bundesregierung ist weitgehend untätig: Die zuständige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) weigert sich beharrlich, öffentlich Stellung gegen Patente auf Pflanzen und Tiere zu beziehen.

Greenpeace setzt jetzt auf eine für den Herbst erwartete Entscheidung über das neue sogenannte Europäische Einheitspatent der EU. Dort sollen Patente im Bereich der Tier- und Pflanzenzucht - wenn schon nicht verboten - so doch in einem ersten Schritt wirkungsvoll begrenzt werden.