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Politik

Mitmachkampagne gegen Atomenergie

Eil-Aktion: Atomlobby raus aus der
Atomaufsicht!

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> Jochen Stay
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Hallo,

ich habe gerade einen offenen Brief an den neuen Umweltminister Norbert Röttgen unterschrieben und ihn aufgefordert, den Atomlobbyisten Gerald Hennenhöfer als obersten Aufseher der Atomkraftwerke wieder abzuberufen. Hennenhöfer hat sich in den vergangenen Jahren als Lobbyist der AKW-Betreiber betätigt. Mit ihm würde die Atomlobby sich selbst beaufsichtigen - das darf nicht sein!

Unterschreib auch Du!

http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/atomaufsicht

Julie

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Eine Migrantin erobert die CDU

Eine Migrantin erobert die CDU, so titelt die taz heute einen ihrer Artikel:

"Die Südwest-CDU hat einen neuen Star: Sylvie Nantcha, gebürtige Kamerunerin aus Freiburg ist jetzt Beisitzerin im Landesvorstand. Sie sieht sich als Beispiel einer erfolgreichen Integration. VON INGO ARZT

Sylvie Nantcha, 35 Jahre alt, in Kamerun geboren, erobert derzeit die CDU in Baden-Württemberg. In einem Tempo, das den Schluss zulässt: Die Christdemokraten haben sich nach einer Politikerin wie ihr gesehnt. An diesem Wochenende wählte sie die Partei als Beisitzerin in den CDU-Landesvorstand, mit dem drittbesten Ergebnis aller 25 KandidatInnen.

Seit Juni 2009 ist Nantcha in Freiburg erste afrodeutsche Stadträtin der CDU in Deutschland. Dabei hat sie sich erst vor einem Jahr der Partei angeschlossen. Ende 2008 wird sie von Mitgliedern der Frauenunion in einem Bibelkreis angesprochen, ob sie sich politisch engagieren will. Nantcha ist dreifache Mutter, überzeugte Katholikin, sie hat in Deutschland Germanistik studiert, promoviert und sagt von sich: "Mein Einsatz in der Politik ist meine Art, diesem Land und den Menschen Danke zu sagen." Damit hat sie am Wochenende die Partei-Architektur durcheinandergewürfelt.

Nantcha erntete schon zur Eröffnung ihrer Rede spontanen Beifall: "In Berlin haben wir ja eine schwarze-gelbe Koalition, in Stuttgart auch. Die CDU Baden-Württemberg braucht eine richtige schwarze Kandidatin." Ein Gag zum Aufheitern. Denn auf keinen Fall will Nantcha auf den Exotenbonus reduziert werden, der ihr in der CDU zufällt. "Ich verkörpere einfach das, wofür ich mich einsetze." Sie bezeichnet sich als Lehrstück einer erfolgreichen Integration und möchte, dass andere ihrem Beispiel folgen können: Mit 17 schicken sie ihre Eltern nach Deutschland, um Germanistik zu studieren. Ihre Muttersprache ist Französisch, Deutsch hat sie bereits in der Schule gelernt. In Freiburg findet sie in der katholischen Kirchengemeinde und im Studentenwohnheim schnell Freunde, die sie unterstützen und fördern.

Sie heiratet, bekommt drei Kinder und 2003 die deutsche Staatsbürgerschaft. Nantcha baut an der Uni Freiburg eine Internationale Graduiertenakademie auf und setzt sich dafür ein, dass Ausländer ihre Abschlüsse anerkannt bekommen. "Für mich ist es klar, dass ich mich für Bildung und Chancengleichheit einsetze. Ich mache das für unsere Kinder." Es klingt wie eine Selbstverständlichkeit." (taz.de 24.11.2009)

Pollen verbreiten sich über 160 Kilometer

Pollen verbreiten sich über 160 Kilometer!

Am 10. Juni 2009 gab Nordeuropa-Chefin von Monsanto, Ursula Lüttmer-Ouazane, zu, dass es keine Koexistenz geben kann. Auf die Frage, wie verhindert werden kann, dass Gen-Pollen auf andere Pflanzen übergehen, sagte sie: "Dafür hat der Gesetzgeber eine eindeutige Regelung geschaffen. Die Vermischung muss minimiert werden. Ausschließen kann man so etwas nie. Schließlich befinden wir uns in freier Natur und nicht in einem klinisch sauberen Raum." (SZ 10.06.2009) BASF und Bayer betreiben in Deutschland die sogenannte "Sicherheitsforschung". D.h., überall dort, wo Saatgutbanken ihren Sitz haben, setzen sie genmanipulierte Pflanzen aus, damit unser Saatgut kontaminiert wird. Das ist in Gatersleben (Weizen und Erbsen), Malchow (Raps), Dresden-Pillnitz (Apfelbäume) und in Groß Lüsewitz (Kartoffeln) so. Es wird auch nicht davor zurückgeschreckt, illegal Freilandversuche zu machen, wie z.B. beim landwirtschaftlichen Forschungsinstitut in Colmar. Dort wurden nicht zugelassene Reben freigesetzt. Skandalös ist, dass es zu keiner Anklage wegen illegaler Freisetzung kommt. Dafür wird der promovierte Biologe angeklagt, weil er die genmanipulierten Weinreben abgeschnitten hat. Wie sagte Albert Einstein: "Wenn Unrecht zu Recht wird, dann wird Widerstand zur Pflicht!"
Viele Grüße
Marie-Luise Volk


Meldung vom 10.11.2009
Rubrik: Natur
Blütenstaub auf Reisen
Feigenwespen transportieren Pollen über 160 Kilometer weit
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/308308.html

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